Aufbau einer Zigarre aus Kuba

Um eine kubanische Zigarre herzustellen, werden fünf verschiedene Blattsorten verwendet. Jeder einzelne Blatttyp wird speziell für diesen Zweck kultiviert und vorbereitet.

Drei der Blatttypen geben der Habano ihren unverwechselbaren Geschmack:
Der innere Teil (Einlage) dieser Zigarren aus Kuba verleiht der Zigarre ihren vorzüglichen Geschmack und sorgen für die einzigartige Aromenvielfalt, für die die kubanischen Zigarren bekannt sind.

Die drei Tabakblätter der Einlage heißen:
  • volado (spanisch: flüchtig): leichter Tabak (geringe Aromastärke), brennt schnell ab
  • seco (spanisch: trocken): aromatisch-würziges Tabakblatt (mittlere Aromastärke), mittelschnelles Abbrennen des Tabaks
  • ligero (spanisch: leicht): sehr kräftiges, würziges Tabakblatt (starkes Aroma), das für den Geschmackshöhepunkt sorgt, langsames Abbrennen des Tabaks

Der vierte Blatttyp gibt der Habano ihre Struktur. Es ist das Umblatt. Damit wird die Einlage umwickelt. Das Umblatt der kubanischen Zigarre vollendet die aromatische Komposition jeder Habano und ist ausschlaggebend für die Qualität des Produktes.


Aber eines fehlt noch: Das fünfte! Es ist das erste, was wir an der Zigarre sehen: Das Deckblatt. Hierbei handelt es sich um ein auserlesenes feines und hochelastisches Blatt, das wiederum um das Umblatt gewickelt wird. Somit bildet es die äußere Oberfläche der Zigarre. Das Deckblatt trägt wenig zum Geschmack einer Habano bei, verkörpert aber ihre Vollkommenheit.

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