Herstellung der Habano

In handwerklicher Kunst, genauso wie vor fast 200 Jahren, werden die edlen Zigarren aus Kuba hergestellt. Grundsätzlich unterscheidet man hierbei zwischen Shortfiller (tripa larga) und Longfiller-Zigarren (tripa corta).

In Shortfiller-Zigarren befindet sich als Einlage geschnittene Blatteile. Bei der edleren Ausführung der Zigarren, den Longfiller-Zigarren, werden ganze Tabakblätter als Einlage verwendet.

Kubas Tabakblätter unterschiedlicher Herkunftsregionen unterscheiden sich oft geschmacklich deutlich. Die Vegas Finas de Primera sind darüber hinaus in der Lage eigene Geschmacksnuancen trotz der kleinen Anbaufläche hervorzubringen. Jede Zigarrenfabrik bezieht nur Tabak aus ganz bestimmten Regionen. Dies trägt einen Teil zur Qualitätssicherung bei Zigarren aus Kuba bei.
Nachdem die Produktionsplanung einer Zigarrenfabrik die Marken und Formate festgelegt hat, erstellt der Maestro Ligador (Mischmeister) die Liste aller Tabakblätter, die für die Herstellung benötigt werden. Der Ligador legt für jede zu produzierende Zigarre fest, in welchem Verhältnis die verschiedenen Blatttypen dafür zusammenzustellen sind. In der Abteilung für die Mischungen wird die entsprechende Anzahl Mischungen an Tabakblättern erstellt und an die einzelnen Zigarrenmacher übergeben. Dieser Zeitpunkt erfolgt also circa drei Jahre nachdem das erste Blatt geerntet wurde.
   

Zurück