Zigarren Genuss

Endlich da angelangt, wo der Zigarren-Genuss beginnt: Beim Rauchen des kubanischen Kunstwerks. Hier ein paar praktische Tipps, wie eine kubanische Zigarre besser genossen werden kann.

Bei der Auswahl einer Habano sollte man auf das Deckblatt achten. Es sollte eine einheitliche Farbe aufweisen und selbstverständlich keine Risse oder Löcher.

Weiße oder grüne Punkte beinträchtigen dagegen die Qualität der Zigarre nicht. Es handelt sich hierbei um kleinere Unregelmäßigkeiten, die während des Pflanzenwachstums oder der Trocknung entstanden sind. Anfängern wird häufig empfohlen auf ein kleineres Format mit leichterem Aroma zurückzugreifen.

Der Schnitt sollte genau dort erfolgen, wo das Käppchen an das Deckblatt anschließt. Bei den so genannten Figurado-Formaten (z.B. Torpedo/Piramides) empfiehlt man dagegen ca. 3mm vom Ende der Zigarre abzuscheiden. Der Grund für das Abschneiden ist es, eine Öffnung zu erhalten, die so groß ist, dass ein optimaler Durchzug gewährleistet ist. Vor dem Ansetzen des Abschneiders kann die entsprechende Stelle der Zigarre mit dem Mund befeuchtet werden. Dies macht einen Zum Abschneiden wird ein Zigarren-Cutter verwendet. Dies kann eine Guillotine, eine Zigarrenschere oder ein Bohrer (Rundschneider) sein. Aber Vorsicht: Bohrer sind bei Figurado-Formaten nicht anwendbar.

Nichts kann den Genuss einer Habano so beeinträchtigen wie das fehlerhafte Anzünden. Beim Anzünden der Zigarre ist deshalb einiges zu beachten: Die Zigarre ist immer mit einer geruchslosen Flamme anzuzünden, d.h. mit einem Gasfeuerzeug, einem Holzstreichholz oder einem Zedernspan. Niemals jedoch mit einem Benzinfeuerzeug, einem Wachsstreichholz oder einer Kerze! Die Zigarre sollte in eine Hand genommen werden (nicht im Mund!) während die andere Hand das Vorderteil der Zigarre anglimmt.
Dazu dreht man die Zigarre und zwar so, dass diese gleichmäßig anbrennt. Zum Schluss kann auf das angezündete Vorderteil der Zigarre leicht geblasen werden, um festzustellen, ob sie gleichmäßig angebrannt wurde. Dies erkennt man daran, ob das ganze Vorderteil gleichmäßig glüht.
Beim Rauchen der Zigarre steht nun die Entspannung im Vordergrund. So kann man sich auf die Geschmacksnuancen und Aromen der Zigarre konzentrieren. Der Rauch wird nicht inhaliert, sondern nur der Mund damit gefüllt. Zu beachten sind noch drei Dinge: Erstens darf die Bauchbinde nicht verschoben oder abgenommen werden, da dies das Deckblatt der Zigarre beschädigen kann. Zweitens: Wenn die Zigarre ausgeht, dann ist das kein Problem, jedoch sollte vor einem erneuten Anzünden die alte Asche entfernt werden.

 

Drittens wird die Asche aber nicht wie bei einer Zigarette hastig abgeklopft, sondern Aschebällchen für Bällchen im Aschenbecher abgedreht. Oder einfach gewartet, bis diese von alleine abfällt.

Ist der traurige Zeitpunkt gekommen, sich von seiner Habano zu trennen, so wird diese nicht im Aschenbecher ausgedrückt. Vielmehr sollten Sie es ihr erlauben in Ehren zu gehen.

 

 

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