Zigarren Reise Kuba

Valle de Viñales

Zigarren Reise nach Kuba

Als Aficionado verspürt man früher oder später den Drang, Kuba zu bereisen, um herauszufinden, wo und wie die besten Zigarren der Welt eigentlich entstehen. Vor Ort kann man sich Zigarrenmanufakturen (wenn sie offen haben) besichtigen, Vuelta Abajo erkunden, Zigarren selbst drehen, kaufen und natürlich bei angenehmen Temperaturen rauchen.

Gerne können Sie sich bei uns Tipps geben lassen, oder sich gleich für eine Zigarren-Gruppenreise mit uns entscheiden. Wir kennen die besten Orte und sprechen fließend Spanisch! Wer seine Zigarrenreise gerne individuell bucht, der findet online unter "Urlaub auf Kuba" viele nützliche Reisehinweise. Hier geben wir Tipps für alle Aficionados, die eine spezielle Zigarrenreise nach Kuba unternehmen möchten: 

1. Enttäuschungen: Es kann einem durchaus passieren, dass man fünf Manufakturen in Havanna und Pinar del Río besucht und alle aus verschiedenen Gründen den Zutritt verweigern. Beste Chancen hat, wer vormittags von 9:00 bis 11:00 eine Zigarrenfabrik aufsucht. Die alte Corona-Fabrik in der Straße "Agramonte" gegenüber vom "Museo de la Revolución" ist schon lange in die Avenida 20 de Mayo, circa drei Häuserblöcke von der "Plaza de la Revolución", umgezogen. In manchen Reiseführern ist sie falsch eingezeichnet. Die Preise der Originale sind erstaunlich hoch! Mehr dazu später unter "Zigarren kaufen".

2. Wichtige Orte: Ein Muss für jeden Zigarrenliebhaber ist der Besuch einer Zigarrenfabrik. Wir empfehlen die Corona-Manufaktur (Avenida 20 de Mayo im Stadtteil "Vedado"), die Fábrica de Tabacos Partagás, die H. Upmann Manufaktur ("Calle Industria", gleich beim "Capitolio" / Zentrum) oder die einzige Manufaktur in Pinar del Río (Fábrica de Tabacos Franciso Donatiél - unweit vom "Plaza de la Independencia"). Neben den Fabriken sollte man das schöne Valle de Viñales (siehe Bild!) mit seinen verstreuten Tabakfeldern (von November bis April) und den unzähligen Trockenschuppen gesehen haben. Hier kann man den Tabakbauern (Vegueros) bei der Arbeit zusehen und sich von ihnen zu Zigarre und Kaffee einladen lassen. Gerne zeigen sie einem ihren Trockenschuppen und erklären (auf Spanisch) die einzelnen Arbeitsprozesse. Alle bedeutsamen Orte befinden sich in Havanna oder im Westen (Region "Pinar del Río").

3. Zigarren kaufen: Wer Originale kaufen möchte, der wird in den offiziellen Ladengeschäften (staatlich geführt) auf sehr hohe Preise stoßen. Manch einen mag dies dazu veranlassen, sich "günstige Cohibas" von einem Schlepper (jinetero) anbieten zu lassen. In Havanna heißt es Finger weg lassen von derartigen Lockangeboten! Wer sich gut mit den gewünschten Zigarren auskennt und vertrauenswürdige Kontakte hat, kauft diese besser in Viñales oder Pinar del Río. Man sollte in jedem Fall eine Zigarre der Kiste zur Probe rauchen und sich alle 25 Stück genau ansehen. Mehr zu den Schleppern, die einem Ramschware anbieten, gibt es hier unter Punkt 6 / Gefahren.

4. Zigarren rauchen: Zigarren rauchen ist auf Kuba fast überall erlaubt. In Cafés, Restaurants und Bars stehen meist Aschenbecher bereit, selten jedoch gibt es richtige Zigarrenaschenbecher. Für Hotels und "Casas Particulares" gilt dasselbe. Im Freien sollte man die kühleren Abendstunden abwarten, denn es raucht sich nicht gut in der Hitze und auch nicht bei Wind.

5. Zigarren mitnehmen: 50 Zigarren dürfen aus Kuba mitgenommen werden. Meist sind dies Cohiba Esplendidos. Der kubanische Zoll kontrolliert selten Touristen bei der Ausreise. Viel strenger ist es dagegen im Heimatland, wo die Zöllner genau wissen, dass gerne Zigarren aus Kuba eingeführt werden.

6. Zeitrahmen: In 14 Tagen lassen sich alle Zigarren- und Tabakziele ansteuern. Dabei bleibt einem sogar noch Zeit für mehrere Tage herrlichen Strandurlaub auf Cayo Levisa. Die Zigarrenreise nach Kuba sollte man von November bis April durchführen, danach wird auf den Tabakfeldern häufig Mais angebaut.

   

 

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